Umweltbundesamt (UBA)
laufend
Ramboll, Enverum
Thermische Abfallbehandlungsanlagen (TAB) tragen zur sicheren Entsorgung nicht‑recycelbarer Abfälle und zur Energiebereitstellung bei. Im Prozess entstehen jedoch unvermeidbare, fossile CO2‑Emissionen.
Mit Blick auf die nationalen Klimaziele und die angestrebte Treibhausgasneutralität bis 2045 wird die Defossilisierung der thermischen Abfallbehandlung zunehmend wichtiger. Die Abscheidung, Aufbereitung sowie die Nutzung oder Speicherung von CO2 (CCU/S) sind dafür eine zentrale technische Option. Bisher fehlt eine systematische, anlagenspezifische Bewertung der technischen Potenziale, der Energieintegration, der regulatorischen Rahmenbedingungen und der realistisch erzielbaren Minderungseffekte.
Für das Umweltbundesamt ermittelt Prognos deswegen zusammen mit Ramboll und Enverum die Potenziale zur Defossilisierung der thermischen Abfallbehandlung in Deutschland durch den Einsatz ressourcenschonender und energieeffizienter CO2‑Abscheidungs‑ und Aufbereitungstechniken.
Dabei werden sowohl technisch realistische Abscheideraten als auch regulatorische und systemische Voraussetzungen untersucht und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für Anlagenbetreiber und die öffentliche Hand abgeleitet.
In der Studie analysieren wir:
Wir bearbeiten das Projekt in vier Arbeitspaketen:
Daraus entstehen:
Projektteam: Dr. Bärbel Birnstengel, Sebastian Lübbers, Yanik Moldt, Dr. Fabian Muralter, Jutta Struwe
Stand: 13.04.2026
Senior Projektleiter
Klimarisiken erkennen, bewerten, steuern: Im Auftrag des IZU haben wir für bayerische Unternehmen vier Webseminare und einen Praxis-Workshop zum Einstieg in die Klimarisikoanalyse entwickelt und durchgeführt.
Durch Kreislaufwirtschaft, Energiewende und industrielle Transformation entstehen neue Märkte für die Binnenschifffahrt. Wie groß ihr Potenzial ist, haben wir mit SSP und SLN für das Bundesverkehrsministerium untersucht.
Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt Prognos eine Methodik, mit der Schäden und Verluste von Extremwetterereignissen systematisch, nachvollziehbar und vergleichbar erfasst werden können.
Wir begleiteten unseren Kunden im Aufbau des betrieblichen Klimamanagements, dazu gehörte die Befähigung zur Durchführung einer Treibhausgasbilanz und einer Klimarisikoanalyse.
Für klimaresiliente Unternehmen: Wir begleiteten fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg bei der gemeinschaftlichen Erarbeitung ihrer ersten Klimarisikoanalyse.
Schon ein einziger Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft 431 Millionen Euro. Unsere Studie für das BMAS untersucht, wie präventiver, klimawandelgerechter Arbeitsschutz helfen kann, die Schäden einzudämmen.
Prognos und seine Partner unterstützen die Erstellung der Treibhausgas-Projektionen 2025 bis 2027 der Bundesregierung.
Im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg hat Prognos ein regionales Nachhaltigkeitsmanagementsystem speziell für klein- und mittelständische Unternehmen geschaffen – die KLIMAWIN.
Prognos begleitet die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung Baden-Württemberg. Sie bildet eine zentrale Säule der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Prognos prüft und bewertet Maßnahmen, die Bahnhöfe, Reisende und Bahnhofsbeschäftigte vor den Folgen des Klimawandels schützen können.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.