Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
2026
Schon ein einziger Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft 431 Millionen Euro. Unsere Studie für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie präventiver, klimawandelgerechter Arbeitsschutz helfen kann, die Schäden einzudämmen.
Unsere Analyse macht sichtbar, wie tiefgreifend Hitze in den betrieblichen Alltag eingreift. Ein Tag mit Temperaturen ab 30 Grad Celsius verursacht:
Hitze wirkt dabei vor allem als „stiller“ Produktivitätsfaktor: Die meisten Beschäftigten arbeiten weiter – aber weniger effizient.
Besonders betroffen sind Arbeitsbereiche mit hoher körperlicher Belastung oder Tätigkeiten im Freien:
Die Berechnung lässt weitere potenzielle Belastungen unberücksichtigt, etwa Extremjahre und Hitzewellen oder langfristige gesundheitliche Folgen. Die wahren Kosten dürften also höher liegen.
Auf Basis der Klimaprojektionen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommen künftig nach dem RCP8.5-Szenario jährlich hinzu:
Klimaanpassung im Arbeitsschutz muss also regional differenziert gestaltet werden – eine „One-size-fits-all“-Lösung gibt es nicht.
Die Ergebnisse zeigen klar: Arbeitsschutz ist ein strategischer Hebel der Klimaanpassung – und ein wirtschaftlicher Imperativ. Jeder investierte Euro in präventiven, klimawandelgerechten Arbeitsschutz hilft, künftig Milliardenschäden zu vermeiden.
Unsere Untersuchung quantifiziert erstmals systematisch die hitzebedingten Kosten für Unternehmen in Deutschland.
Berücksichtigt wurden:
Zur Studie (PDF)
Weitere Informationen auf der BMAS-Webseite
Projektteam: Oliver Lühr, Sina Rühland, Lukas Sander, Paulin Zahn
Stand: 21.04.2026
Senior Projektleiter | Themenleitung Klimafolgen und -anpassung
Direktor | Partner, Leitung der Unit Klima, Ressourcen, Resilienz
Klimarisiken erkennen, bewerten, steuern: Im Auftrag des IZU haben wir für bayerische Unternehmen vier Webseminare und einen Praxis-Workshop zum Einstieg in die Klimarisikoanalyse entwickelt und durchgeführt.
Durch Kreislaufwirtschaft, Energiewende und industrielle Transformation entstehen neue Märkte für die Binnenschifffahrt. Wie groß ihr Potenzial ist, haben wir mit SSP und SLN für das Bundesverkehrsministerium untersucht.
Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt Prognos eine Methodik, mit der Schäden und Verluste von Extremwetterereignissen systematisch, nachvollziehbar und vergleichbar erfasst werden können.
Wir begleiteten unseren Kunden im Aufbau des betrieblichen Klimamanagements, dazu gehörte die Befähigung zur Durchführung einer Treibhausgasbilanz und einer Klimarisikoanalyse.
Für klimaresiliente Unternehmen: Wir begleiteten fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg bei der gemeinschaftlichen Erarbeitung ihrer ersten Klimarisikoanalyse.
Prognos und seine Partner unterstützen die Erstellung der Treibhausgas-Projektionen 2025 bis 2027 der Bundesregierung.
Im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg hat Prognos ein regionales Nachhaltigkeitsmanagementsystem speziell für klein- und mittelständische Unternehmen geschaffen – die KLIMAWIN.
Prognos begleitet die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung Baden-Württemberg. Sie bildet eine zentrale Säule der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Prognos prüft und bewertet Maßnahmen, die Bahnhöfe, Reisende und Bahnhofsbeschäftigte vor den Folgen des Klimawandels schützen können.
Die CCRI fokussiert die Umsetzung einer Circular Economy in europäischen Städten und Regionen. Prognos begleitet die Initiative als Projektpartner im dazugehörigen Coordination and Support Office.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.