European Climate Foundation, Caritas
2026
Wie stark belastet eine Grüngasquote (GGQ) Haushalte in Deutschland? In einer Kurzstudie für die European Climate Foundation und Caritas untersuchte Prognos, wie sich eine zehnprozentige Grüngasquote im Jahr 2029 auf die monatlichen Wärmekosten auswirkt.
Die Analyse zeigt: Die Mehrkosten steigen über alle Einkommensgruppen hinweg, treffen einkommensschwache Haushalte jedoch spürbar stärker.
Das sind die Kernergebnisse:
Die Analyse zeigt, dass eine Grüngasquote für Endverbraucherinnen und -verbraucher zwar vergleichsweise einfach handhabbar ist und technologische Optionen offenlässt. Gleichzeitig geht sie aber mit deutlichen Nachteilen einher: Hohe Investitionen in wasserstofftaugliche Infrastrukturen wären erforderlich, und sowohl Biomethan als auch grüner Wasserstoff stehen künftig nur begrenzt oder schwer skalierbar zur Verfügung. Zudem fallen die Gesamtkosten für Haushalte höher aus als bei einer Elektrifizierung des Wärmesektors, etwa durch den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen.
Die Analyse basiert auf sozioökonomischen Daten (EVS 2018) sowie Modellierungen zu Energiepreisen, CO2-Bepreisung (BEHG/ETS II) und erneuerbaren Gasen.
Zentrale Annahmen waren:
Zur Studie (PDF)
Weitere Informationen auf der Caritas-Webseite
Projektteam: Dominik Rau, Nils Thamling, Hans Dambeck
Stand: 27.02.2026
Senior Projektleiter
Prinzipal
Klimarisiken erkennen, bewerten, steuern: Im Auftrag des IZU haben wir für bayerische Unternehmen vier Webseminare und einen Praxis-Workshop zum Einstieg in die Klimarisikoanalyse entwickelt und durchgeführt.
Durch Kreislaufwirtschaft, Energiewende und industrielle Transformation entstehen neue Märkte für die Binnenschifffahrt. Wie groß ihr Potenzial ist, haben wir mit SSP und SLN für das Bundesverkehrsministerium untersucht.
Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt Prognos eine Methodik, mit der Schäden und Verluste von Extremwetterereignissen systematisch, nachvollziehbar und vergleichbar erfasst werden können.
Wir begleiteten unseren Kunden im Aufbau des betrieblichen Klimamanagements, dazu gehörte die Befähigung zur Durchführung einer Treibhausgasbilanz und einer Klimarisikoanalyse.
Für klimaresiliente Unternehmen: Wir begleiteten fünf Unternehmen aus Baden-Württemberg bei der gemeinschaftlichen Erarbeitung ihrer ersten Klimarisikoanalyse.
Schon ein einziger Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft 431 Millionen Euro. Unsere Studie für das BMAS untersucht, wie präventiver, klimawandelgerechter Arbeitsschutz helfen kann, die Schäden einzudämmen.
Prognos und seine Partner unterstützen die Erstellung der Treibhausgas-Projektionen 2025 bis 2027 der Bundesregierung.
Im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg hat Prognos ein regionales Nachhaltigkeitsmanagementsystem speziell für klein- und mittelständische Unternehmen geschaffen – die KLIMAWIN.
Prognos begleitet die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung Baden-Württemberg. Sie bildet eine zentrale Säule der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Prognos prüft und bewertet Maßnahmen, die Bahnhöfe, Reisende und Bahnhofsbeschäftigte vor den Folgen des Klimawandels schützen können.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.